Sturmschäden halten den Bauhof weiter in Atem

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Sturmschäden halten den Bauhof weiter in Atem

Auch mehr als vierzehn Tage nach dem Sturm, der am Abend des 7. Juli über weite Teile des Friesoyther Gemeindegebiets zog, dauern die Aufräumarbeiten an.

Begutachtung 1 © Stadt FriesoytheHubsteiger © Stadt Friesoythe

Bürgermeister Sven Stratmann hat sich zusammen mit dem Leiter des Bauhofs, Ludger Lammers, ein Bild davon gemacht, wie die Arbeiten voran gehen.
Ausdrücklich gedankt hat der Bürgermeister dabei den Arbeitern des Bauhofes. „Alle sind engagiert dabei und arbeiten alles weg, was weg muss.“ Dabei stellt Stratmann klar: “Wir müssen vor allen anderen den Anliegern danken, die haben gerade in den ersten Tagen wie selbstverständlich Bäume von den Straßen geräumt und wirklich großen Einsatz gezeigt.“ „Und“, fügt Stratmann hinzu, „was wären wir in den ersten Stunden ohne die Feuerwehr gewesen? Da reicht ein Knopfdruck und die Hilfe kommt sofort.“
Schon kurz nach dem Sturm ist den Verantwortlichen aber auch klar geworden, dass der Bauhof die Lage nicht alleine bewältigen kann. Trotz der Unterstützung durch die Anlieger würde es einfach zu lange dauern, die über siebenhundert beschädigten oder gestürzten Bäume abzuarbeiten. Es wurden Spezialfirmen zur Hilfe geholt, welche mit großem Gerät anrücken und dem Bauhof viel Arbeit abnehmen. Der Bürgermeister: „Ich denke, die Bürger werden verstehen, dass wir jetzt erst einmal alle Kräfte ins Holz schicken, um die Sicherheit auf den Straßen und Wegen wiederherzustellen. Wenn das erledigt ist, können wir auch wieder Unkraut jäten.“
Der Aspekt der Sicherheit steht überhaupt an erster Stelle. Bei der Arbeit können die Mitarbeiter des Bauhofs auf modernste Schutzausrüstung und Materialien zurückgreifen. Trotzdem bleibt es eine gefährliche Aufgabe. Gerade unter Spannung stehende oder gespaltene Äste sind unberechenbar. Um nicht auch noch Dritte zu gefährden, sperren die städtischen Arbeiter auch Straßen. Damit ist offensichtlich nicht jeder einverstanden. Einer der Männer berichtet von Beschimpfungen und zahlreichen Versuchen die Sperrungen doch zu umgehen. Angesichts der Gefahr, die durch herabstürzende Hölzer besteht, kann er nur mit dem Kopf schütteln.
Bei allem Ärger und Schäden die der Sturm mit sich gebracht hat, so sind sich Stratmann und Lammers einig, habe man doch noch Glück gehabt. Ludger
Lammers: „Wäre der Sturm früher gekommen, hätte es mit Sicherheit Verletzte gegeben.“

Meldung vom 27.07.2017