Tiefbau lässt sich durch Corona nicht stoppen

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Tiefbau lässt sich durch Corona nicht stoppen

Stadt Friesoythe ist bei Straßenbau und Erschließungsprojekten im Zeitplan

So wie sich die Corona-Maßnahmen auf alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens auswirken, haben auch die Verwaltungen unter veränderten Bedingungen zu arbeiten. „Wir sind froh und vor allem unseren Partner in der Bauwirtschaft und den Planungsbüros dankbar, dass wir trotz Corona mit unseren Maßnahmen im Zeitplan sind“ so Sven Stratmann, Bürgermeister der Stadt Friesoythe. Der Rathauschef betont aber auch, dass die Abläufe natürlich auch in diesem Bereich nicht so zügig sind wie zu normalen Zeiten. „Rollierende Anwesenheit von Mitarbeitern, Homeoffice und die fehlende Möglichkeit zu persönlichen Absprachen auf beiden Seiten machen alles etwas mühsamer.“

Wichtiger Hinweis © Stadt Friesoythe

Im Bereich Tiefbau konnten insbesondere die Wohnbaugebiete der Stadt planmäßig vorangebracht werden.

So sind die Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet „Uhlenborgspfänder“ gestartet worden. Der Wall ist aufgeschüttet und anhand der Tiefbauarbeiten lassen sich die Verläufe der künftigen Wohnstraßen schon gut erkennen. Derzeit erfolgt die Vergabe der Grundstücke, die ersten Grundstückskaufverträge werden bereits abgeschlossen. „Voraussichtlich werden wir die Grundstücke im Herbst zur Bebauung freigeben.“ ist man im Bauamt der Stadt zuversichtlich.

Für das Wohnbaugebiet Schmaler Damm ist der gleiche Stand zu vermelden, das Vergabeverfahren läuft.

Auch dort geht das Bauamt der Stadt von einer Freigabe der Grundstücke für die Bebauung im Herbst 2020 aus.

In Kamperfehn geht es ebenfalls voran: Die Erschließungsmaßnahmen für das Baugebiet „Schütte Padd“ sind vergeben, der Beginn der  Arbeiten ist für Mai 2020 terminiert.

Ob die Corona-Pandemie sich auf die Nachfrage nach Baugrundstücken auswirken wird, lässt sich seitens der Stadtverwaltung jetzt noch nicht feststellen. „Wir haben nur einen Fall, bei dem sich Bauwillige aufgrund der aktuellen Unsicherheiten von ihrem Bauvorhaben distanzieren.“

Eine weitere gute Nachricht für den Ortsteil Altenoythe: Der Startschuss für den Ausbau der Schulstraße ist gefallen. Begonnen wird dort mit dem Gehweg und der Verlegung des Durchlasses. Der Fachbereich Bau der Stadtverwaltung geht von einer Bauzeit von rd. 3 Monaten aus, so dass die Maßnahme bis zum Herbst abgeschlossen sein dürfte.

Beim Thema Straßenbau ist die nach wie vor größte Maßnahme die Stadtsanierung. Dass es hier gut vorangeht, kann man derzeit in der Moorstraße beobachten. Hier sind neben der Firma Abeln, die das Projekt für die Stadt umsetzt, auch der OOWV mit der Kompletterneuerung der Haupttrinkwasserleitung und die EWE mit dem Austausch von Leitungen am Werk.

Begonnen wurde zudem mit dem Endausbau der Wangerooger Straße und der Spiekerooger Straße, so dass dieses Baugebiet in diesem Jahr auch abgeschlossen werden kann.

Erfreulich ist der Fortschritt beim Mehrgenerationenspielplatz in Kamperfehn: Der künftige „Treffunkt“ ist als Holzkonstruktion fertiggestellt, der Baubetriebshof hat die Spielgeräte installiert, die Hecke ist gepflanzt. Die Dorfgemeinschaft hat hier ihren Beitrag geleistet, was in Anbetracht des Kontaktverbotes natürlich nicht ganz einfach war.

Hinzu kommen die üblichen kleineren Maßnahmen.

„Insgesamt setzen wir derzeit das gleiche Pensum um wie zu „Corona-freien“ Zeiten, so Sven Stratmann abschließend. „Das ist auch gut so. Denn neben der Einhaltung und Unterstützung aller Maßnahmen, die der Eindämmung der Pandemie dienen, ist es auch unser Ziel, soweit es geht unsere Aufgaben auf dem gewohnt hohen Niveau zu erfüllen.“

STADT FRIESOYTHE
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Meldung vom 30.04.2020Letzte Aktualisierung: 14.05.2020